Neue Fraktionsvorsitzende einstimmig gewählt

Der zweitstärksten Fraktion im mittelfränkischen Bezirkstag standen bislang Christa Heckel und Maria Scherrers vor. Christa Heckel will sich künftig auf ihre Aufgaben als Bezirkstagsvizepräsidentin mit dem Schwerpunkt Liegenschaften konzentrieren, Maria Scherrers trat aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Wahl an. „Wir sind sehr froh, in der Fraktion einstimmig kompetente Nachfolger gewählt zu haben“, so die scheidenden Vorsitzenden.
Walter Schäfer aus Zirndorf ist Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen, sitzt im Sozial- sowie im Bildungsausschuss und im Verwaltungsrat der Bezirkskliniken. Im Bayerischen Bezirketag ist er im Sozialausschuss. Außerdem ist er 3. Bürgermeister von Zirndorf und Kreisrat im Landkreis Fürth. Schäfer hat einen Master in Sozialer Arbeit und arbeitet für einen großen Wohlfahrtsverband in einem Pflegeheim. Dort betreut er Menschen mit Behinderung und Pflegebedarf.  

„Die mir übertragenen Aufgaben als Fraktionsvorsitzender im Bezirkstag, als ordentliches Mitglied in den verschiedenen Ausschüssen und im Verwaltungsrat der Bezirkskliniken werde ich mit Engagement und Leidenschaft im Interesse unserer Fraktion, aber vor allem aller Menschen in ganz Mittelfranken umzusetzen.“ Lisa Renz-Hübner kommt aus dem Flachslanden  bei Ansbach und ist entsprechend Expertin für die speziellen Herausforderungen des ländlichen Raums. Die 39-jährige ist im Sozialausschuss, im Wirtschafts- und Umweltausschuss sowie im Kulturausschuss. Im Bayerischen Bezirketag ist sie in den Fachausschüssen für Umwelt und Fischereiwesen sowie für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem ist sie Beauftragte des Bezirks für Umwelt, Nachhaltigkeit und Landschaftspflege. „Ich freue mich über das Vertrauen der Fraktion und die kommenden Aufgaben“, so die Fachfrau für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, die unter anderem an der Hochschule Ansbach lehrt. „Wir stehen im Bezirk Mittelfranken in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen. Ich bin zuversichtlich, dass wir sie gemeinsam mit unseren Koalitionspartnern CSU und SPD sowie allen anderen demokratischen Parteien bewältigen können.“